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Wozu sind die Minis da?
Das ist zunächst mal eine gute Frage. Man kann die Frage auch noch ausweiten: Sind die Ministranten nur für den Gottesdienst da oder ist da noch mehr? Was hält diese Gruppe von Kindern und Jugendlichen zusammen; was verbindet sie?
Auf die Frage von Mitschülern oder Gleichaltrigen, warum man Messdiener oder Ministrant geworden ist, muss man sich manchmal schon richtig verteidigen. Andere können gar nicht verstehen, dass Du Dich für diese Aufgabe begeisterst. Man muss schon deutlich sagen: Ministrant zu sein ist mehr als nur ein Hobby.
Es ist eine Aufgabe, mit der man sich identifiziert. Neben den praktischen Aufgaben am Altar muss man eben auch innerlich dabei sein; und Spaß machen soll es auch noch. Doch die Frage, was es Dir bringt, kannst Du Dir nur selber beantworten. Doch eins ist dabei klar: Wenn Du Dich auf den Glauben an Jesus richtig einlässt und Deinen Dienst mit Freude erfüllst, Dich auch für die anderen Ministranten einsetzt, wird Du sehr viel für Dein späteres Leben entdecken und zurückbekommen.
Ministranten sind also Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die Kirche, Gottesdienst und Gesellschaft mitprägen und gestalten. Das Wort Ministrant kommt vom lateinischen Wort ministrare, da so viel wie “dienen” bedeutet. Stellvertretend für die ganze Gemeinde übernehmen sie ihren Dienst am Altar und tragen so zum Gelingen des Gottesdienstes bei.
Ministranten sind als Gruppe eine eingeschworene Gemeinschaft, natürlich auch außerhalb des Gottesdienstes. Sie treffen sich zu den Gruppenstunden und sonstigen Aktivitäten und tragen so zur Gestaltung von Kirche und Gesellschaft bei.
Es gibt also viele gute Gründe, als Ministrant in Deiner Kirche tätig zu sein!
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