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Liebe Schwestern und Brüder,
Die Fastenzeit, die Zeit der Gnade, in der wir zum heiligen Berg des Osterfestes aufsteigen, ist zu Ende gegangen. Der Herr hat uns reich gesegnet mit den Kreuzwegen, dem gemeinsamen Gebet und mit der Glaubensverkündigung, an der zwischen 15 und 20 Personen teilgenommen haben. Die verschiedenen Themen, die dort angesprochen wurden, haben uns oft gerüttelt und zum Nachdenken angeregt: Wer ist Gott für mich? Welchen Sinn hat mein Leben? das Kerygma, das Sakrament der Versöhnung, der Glaube und Abraham, die Heilige Schrift … Jeder Abend ist ein starkes „Vorbeigehen“ des Herrn gewesen.
Die Karwoche eröffnet die letzte Etappe unserer Pilgerfahrt nach Ostern. In der Heiligen Woche feiert die Kirche die Heilgeheimnisse, die Christus in den letzten Tagen seines Lebens vollbracht hat. Der Höhepunkt dieser Woche sind die drei Tage der Kreuzigung, der Grablegung und der Auferstehung Christi, die auch „die Drei Österlichen Tage“ genannt werden, weil in ihnen das Ostergeheimnis dargestellt und vollzogen wird, d.h. der Hinübergang des Herrn aus dieser Welt zum Vater. Die Kirche wird durch die Feier dieses Geheimnisses mit Christus, ihrem Bräutigam, innig vereint.
Mit der Messe am Abend des Gründonnerstags beginnt die Kirche die Drei Österlichen Tage und gedenkt des Letzten Abendmahles, bei dem Christus die EUCHARISTIE und das PRIESTERTUM und das Gebot der BRUDERLIEBE eingesetzt hat.
Aus den „Hinweisen zur Regelung der Gottesdienste in Pfarreien mit mehreren Gottesdienstorten an den Hochfesten von Ostern und Weihnachten“, vom Januar, von Weihbischof Wolfgang Weider kann man entnehmen An den drei österlichen Tagen von Leiden, Tod und Auferstehung des Herrn sowie in der Christnacht ist es angemessen, dass sich die Pfarrgemeinde bei den Gottesdiensten als Ganze erfährt. Es ist daher sinnvoll, wenn die Liturgie nur in einem Gotteshaus – möglichst in der Pfarrkirche oder in der gröβten Kirche – gefeiert wird….. Lediglich am Gründonnerstag darf in jeder Pfarrei nur eine heilige Messe am Abend gefeiert werden, zu der die ganze Gemeinde eingeladen ist und bei der alle in der Pfarrei wohnenden Priester konzelebrieren.
Demzufolge werden wir in diesem Jahr, alle zusammen, die heilige Messe am Gründonnerstag in Maria Regina Martyrum feiern, da sie die gröβte Kirche ist. Damit alle Gemeindemitglieder an den Gottesdienst teilnehmen können, haben wir einen Fahrdienst organisiert.
Am Karfreitag werden wir um 15:00 Uhr in beiden die Kirchen Liturgie feiern. Die Kinder sind wie im letzten Jahr zu eine eigenen Karfreitagsliturgie in St. Joseph eingeladen. Die Osternacht werden wir in St. Joseph um 21:00 Uhr mit dem Osterfeuer beginnen, und in Maria Regina Martyrum wird um 05:00 Uhr die Auferstehungsfeier stattfinden.
Ich wünsche Ihnen alle Gesegnete Ostern!
Ihr Pfarrer
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Aufgenommen: Mai 20, 21:24