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Joachim Küchler
+ 25.12.2006
... war ein Mann der ersten Stunde in Maria Regina Martyrum. Seit 1963, dem Weihejahr der Kirche, war er in der Gemeinde tätig. Zunächst in der Jugendarbeit, in der Rockband „The Huckies“, die er mit gründete, und im Kirchenchor. Er hat intensiv am Aufbau einer lebendigen Gemeinde mitgewirkt, wie auch später für den Erhalt der Gemeinde gearbeitet.
Nach seiner Trauung in Maria Regina Martyrum hat sich auch seine Frau Renate aktiv für die Gemeinde eingesetzt — bis zum heutigen Tag. Sie hat alle seine Aktivitäten mitgetragen und ihn unterstützt.
Ihre Kinder wurden in dieser Kirche getauft, sind hier zur ersten heiligen Kommunion gegangen, gefirmt worden, und ein Sohn wurde in Maria Regina Martyrum vor kurzem getraut. Familie Küchler ist eine Familie, wie sie sich jede Gemeinde nur wünschen kann.
Joachim Küchler hatte sich auch als Lektor zur Verfügung gestellt und im Familienkreis mitgearbeitet. Auf seine Initiative wurde der Förderkreis der Lokalie Maria Regina Martyrum gegründet, den er später als Vorsitzender geleitet hat. Er gehörte über 40 Jahre der Kolpingsfamilie an. Immer wenn er gebraucht wurde, war Herr Küchler für die Gemeinde da.
So wurde er bereits 1979 zum Vorsitzenden des Pfarrgemeinderates von Maria Regina Martyrum gewählt und blieb dessen Vorsitzender, mit einer kurzen Unterbrechung, bis zu seinem Tod.
Nach der Umwandlung der Pfarrei Maria Regina Martyrum in eine Lokalie wurde Herr Küchler 1995 in den Kirchenvorstand St. Joseph gewählt, dessen stellvertretender Vorsitzender er seit 2003 ebenfalls bis zu seinem Tod war.
In beiden Gemeinden waren seine ausgleichende Art und seine über das Tagesgeschehen hinausreichende Sicht immer sehr hilfreich. Er hat sich nie von augenblicklichen Emotionen leiten lassen. Das war besonders wichtig in der Zeit der Gründung des Karmels mit all den Irritationen auf beiden Seiten. Herr Küchler hat sich allerdings auch nicht gescheut, nach außen die Interessen der Gemeinde bis in die höchsten Stellen zu vertreten. Gerade jetzt, wo im Erzbistum und Dekanat gravierende Umwälzungen bevorstehen, werden wir ihn schmerzlich vermissen. Er hätte noch so viel für uns tun können und auch tun wollen.
Jetzt, wo Herr Küchler nicht mehr unter uns ist, werden wir ermessen, zu wie viel Dank wir ihm gegenüber verpflichtet sind. Dieser Dank ist auch eine Verpflichtung für die nächste Generation, die unter seiner Anleitung auf diese Aufgaben vorbereitet werden sollte. Wir werden Joachim Küchler ein ehrendes Andenken bewahren; in vielen Dingen lebt er weiter unter uns, weil sie mit seinem Nahmen verbunden sind.
Das ergreifende Requiem und seine Beisetzung auf dem Domfriedhof St. Hedwig haben uns gezeigt, wie weit Herr Küchler über die Gemeinde hinaus im Erzbistum gewirkt hat.
Für uns ist Joachim Küchler viel zu früh gegangen. Warum Gott anders entschieden hat, werden wir erst im Jenseits erfahren. Für uns ist es nur tröstend, was in der Familienanzeige ausgedrückt ist:
Pfr. Fernando Yago Cantó
Prof. Rudolf Janzen
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