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Die Firmfahrt der Gruppe von St. Joseph – 20.02.-22.02.2009
Ende Februar fand unsere Firmfahrt zur Fazenda da Esperanca statt. Von insgesamt 14 Firmlingen sind acht Firmlinge mitgefahren. Begleitet wurden sie von Pfarrer Yago Cantó und Stephanie Kersten. Auf der Fazenda konnten die Firmlinge durch das Mitleben und der Mitarbeit auf den Höfen erleben, wie der Glaube konkret im Alltag gelebt werden kann. Einen Einblick in den Tagesablauf stellen Ihnen Beata und Jessica hier kurz vor:
Am Freitag, dem 20. Februar fuhren wir vom Bahnhof Spandau nach Nauen. Dort wurden wir von zwei Wagen der Fazenda abgeholt. Nach einer kurzen Fahrt erreichten wir Gut Neuhof.
Auf dem Gut angekommen, wurden wir freundlich empfangen, und anschließend wurde uns die Fazenda der Männer gezeigt. Von Anfang an durften wir zu den Tieren. In der Kapelle haben einige der Menschen, die auf der Fazenda leben, etwas über ihr Leben und ihren Umgang mit Drogen erzählt.
Nachdem wir in der Kapelle waren, gingen wir in den großen Saal und haben Abendbrot gegessen.
Als wir mit dem Abendbrot fertig waren, haben wir uns von den Jungs verabschiedet und fuhren nach Riewend auf die Fazenda der Frauen. Dort angekommen, bezogen wir unsere Zimmer und haben den Rest des Abends mit den Frauen der Fazenda verbracht.
Am 21. Februar haben wir erst einmal gemeinsam gefrühstückt, dabei haben wir ein Tischgebet gesprochen. Anschließend sind wir in die Kapelle gegangen und haben einen Ausschnitt aus der Bibel gelesen. Nach der Messe wurde uns der Hof der Frauen gezeigt.
In der Zwischenzeit haben die Jungs auf Gut Neuhof sich aktiv beteiligt: Schweine füttern, Kuh melken, Stall ausmisten, Tätigkeiten, die die Jungs ausführen mussten.
Zum Mittagessen trafen wir uns wieder auf Gut Neuhof. Unsere Freizeit verbrachten wir mit Tischtennis spielen. Anschließend haben wir uns mit einigen Männern der Fazenda zusammen-gesetzt. Sie haben uns Fragen gestellt über unsere Firmung, und wir konnten sie über ihr Leben und ihr Drogenproblem befragen.
Zwischenzeitlich sind die Kühe „Kuchen“ und „Krümel“ ausgebrochen und liefen frei über das Gelände, schließlich wurde sie wieder eingefangen. Nach dem Abendessen fuhren wir Mädchen wieder nach Riewend zurück und verbrachten den Rest des Abends mit Karten spielen.
Am Sonntag, dem 22. Februar haben wir gemeinsam gefrühstückt. Diesmal besuchten uns die Jungs auf Riewend. Auch der Pfarrer von Gut Neuhof kam nach Riewend. Gemeinsam mit den Jungs haben wir die Messe gefeiert. Nach der Messe haben wir uns von allen verabschiedet und fuhren noch nach Gut Neuhof. Wir blieben noch bis zum Mittagessen. Nach dem Mittagessen verabschiedeten uns die Männer und fuhren zum Bahnhof nach Nauen.
An diesem Wochenende konnten wir einige Erfahrungen für die Zukunft sammeln.
Geschichte der Fazenda da Esperanca: Die erste Fazenda da Esperanca wurde in Brasilien gegründet als Ort, wo ehemalige Süchtige durch den Glauben den Weg zurück ins geregelte Leben finden. Heute gibt es mehr als 60 Fazendas auf der Welt.
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