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Am 19. Juli dieses Jahres war es wieder soweit: mehr als 400.000 Jugendliche aus der ganzen Welt feierten mit dem Papst eine Vigil und eine Eucharistie.
Nachdem der Papst u. a. schon nach Israel, Rom, Toronto, Köln, München-Regensburg und Loreto eingeladen hatte, fand das diesjährige Treffen im fernen Australien, in der Metropole Sydney statt.
So machten sich auch einige Mitglieder der Neokatechumenalen Gemeinschaften unserer Pfarrei, zusammen mit Pfarrer Fernando Yago Cantó auf den Weg in das Land der Kängurus, um der Einladung des Papstes zu folgen.
Mit einer vom Neokatechumenat organisierten Reisegruppe ging es also von Frankfurt über Singapur nach Perth.
Es war dort zwar in den ersten Tagen sehr regnerisch, doch waren wir gleich fasziniert von der unendlichen Weite dieses Landes, der wunderschönen Landschaft und der fremden Tier- und Pflanzenvielfalt, die wir dort bewundern durften.
Denn glücklicherweise blieb uns genug Zeit, um das Land etwas kennen zu lernen. So gingen wir u. a. in ein Aquarium mit einem großen Becken, in dem Haie, Schildkröten, Rochen und viele andere Tiere schwammen und das man durch einen gläsernen Gang durch das Becken begutachten konnte. Außerdem besuchten wir einen Wildpark, in dem die unterschiedlichsten Tiere zusehen waren, von denen die meisten einem Europäer unbekannt waren. Doch durfte man dort auch schließlich Koalabären und Kängurus streicheln.
Das Treffen mit dem Papst selbst war für unsere Gruppe abenteuerlich, da die deutsche Übersetzung per Radio versagte und wir zusätzlich an einem Platz waren, von dem aus wir weder die Bühne noch eine Leinwand sehen konnten. Abgesehen davon war es auch beeindruckend, den Papst zu sehen und den Glauben in solch einer großen Menge gemeinsam zu erfahren- so wurde das Motto des 23. Weltjugendtages Wirklichkeit: „Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch herabkommen wird; und ihr werdet meine Zeugen sein“ (Apg 1,8).
Das tägliche gemeinsame Morgengebet, die tägliche Eucharistie und das Miterleben der Glaubenserfahrung der anderen erfüllten uns tatsächlich mit dem Heiligen Geist. Und auch er half uns, die sprachlichen Barrieren beim Papsttreffen zu überwinden, und es fanden sich Brüder und Schwestern, die aus dem Englischen, Italienischen oder Polnischen für uns übersetzten.
Ein Australier meinte einmal zu uns, dass er noch nie soviel Regen erlebt hätte wie in der Zeit, als wir dort waren- wie auch der Regen die Natur erwachen lässt, werden vielleicht schon bald die ersten Früchte des Papsttreffens mit all den Jugendlichen in Australien zu sehen sein.
Zumindest in mir wurde die tiefe Sehnsucht nach Gott geweckt- und auch die Vorfreude auf den nächsten Weltjugendtag im Jahr 2011 in Madrid.
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Links
Oktober Mi., 08.10. – 10:00 Uhr Pfr. Yagó berichtet über den Weltjugendtag und seine Erlebnisse in Australien November Mi., 12.11. – 10:00 Uhr Besprechung des Weihnachtsbasares
Aufgenommen: Okt 01, 13:37